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Minitore: Die kleinen Fußballtore im Überblick

Größen, Bauarten und Empfehlungen – vom Pop-up-Tor bis zum Alu-Minitor für den Verein

Wie groß ist ein Minitor?

Das gängigste Minitor-Maß ist 1,20 m breit und 0,80 m hoch – die im Funino-Spielbetrieb übliche Größe. Ein festes Standardmaß schreibt der DFB nicht vor: Laut DFB-FAQ zu den Spielformen sind Minitore flexibel bis maximal 2,00 × 1,20 m wählbar. Daneben haben sich 1,50 × 1,00 m und 1,80 × 1,20 m etabliert; für ältere Kinder und Jugendtraining gibt es Alu-Minitore bis 2,40 × 1,60 m. Alle übrigen Tormaße findest du in der Größen-Übersicht.

Was kostet ein Minitor?

Minitore kosten je nach Bauart zwischen 9,90 € (Pop-up-Set) und 649,00 € (vollverschweißtes Alu-Minitor mit geschlossenem Hinterbau). Klappbare Kunststoff-Modelle wie das QuickPlay Kickster liegen bei 59,99 – 64,99 €, das leichte Alu-Minitor bei 319,00 €. Die Preise kommen aus dem täglich aktualisierten Feed des Fachhändlers anstoss24.de.

Minitor-Größen im Überblick

Welche Größe die richtige ist, hängt vom Einsatzzweck und vom Alter der Spieler ab. Die Tabelle zeigt die gängigen Maße und wofür sie sich in der Praxis bewährt haben:

Größe (B × H) Typischer Einsatz Alter (ca.)
1,20 × 0,80 m Funino (gängigstes Maß, 4 Tore pro Feld), Bambini, Garten ab 4 Jahre
1,50 × 1,00 m Garten, Techniktraining, F-Jugend 6–9 Jahre
1,80 × 1,20 m Größerer Garten, Trainingsspiele, Schulhof 8–12 Jahre
2,40 × 1,60 m Jugendtraining, Kleinfeld-Varianten ab 10 Jahre

DFB-Hintergrund: Seit der Kinderfußball-Reform (verbindlich ab Saison 2024/2025) spielt die G-Jugend 2-gegen-2 oder 3-gegen-3 auf vier Minitore – das Funino-Format. Auch die F-Jugend nutzt Minitore oder 3 × 2 m-Kleinfeldtore. Minitore sind damit offizieller Bestandteil des DFB-Spielbetriebs, nicht nur Trainingsgerät. Alle Details im Funino-Ratgeber.

Klappbares Minitor oder vollverschweißtes Alu-Tor?

Bei Minitoren gibt es drei Bauarten – und die Wahl entscheidet über Lebensdauer, Aufbauzeit und Preis. Aus der Beratungspraxis: Die häufigste Fehlentscheidung ist ein zu leichtes Tor für den Dauereinsatz.

Pop-up-Tore – für spontanes Spielen

Pop-up-Tore bestehen aus Fiberglas-Stangen mit Polyester-Netz, wiegen nur 1–3 kg und entfalten sich selbst. Perfekt für Garten, Park und Urlaub – aber mit begrenzter Lebensdauer: Bei regelmäßiger Nutzung halten sie erfahrungsgemäß 2–4 Saisons. Für Kinder bis zum Grundschulalter völlig ausreichend.

Klappbare Kunststoff-Minitore – der Garten-Allrounder

Klappbare bzw. faltbare Minitore wie das QuickPlay Kickster sind der Mittelweg: in rund 90 Sekunden aufgebaut, mit Tragetasche transportierbar und dank Erdankern windstabil (das Kickster ist bis über 120 km/h windgetestet). Mit 6–8 kg lassen sie sich von einer Person tragen und nach dem Spielen platzsparend verstauen – der meistgewählte Typ für den Garten.

Alu-Minitore – für Verein, Schule und Dauereinsatz

Vollverschweißte Aluminium-Minitore sind Einteiler ohne lösbare Verbindungen – nichts leiert aus, nichts geht verloren. Aluminium rostet nicht und hält 15–25 Jahre. Für den Vereins- und Schulbetrieb gibt es TÜV-geprüfte Modelle mit geschlossenem Hinterbau (Stababstand 86 mm, konform zur Sicherheitsnorm DIN EN 16579). Wer Funino im Spielbetrieb anbietet, kommt an Alu kaum vorbei.

Alu Minitor Lightweight 1,20 x 0,80 m – unter 10 kg
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Alu Minitor Lightweight 1,20 x 0,80 m – unter 10 kg

Unter 10 kg Vollverschweißt Inkl. Netz Komplett Aluminium
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QuickPlay Kickster Elite 1,80 x 1,20 m
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QuickPlay Kickster Elite 1,80 x 1,20 m

Klappbar 90-Sek-Aufbau Windstabil Inkl. Tasche
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Das Lightweight-Modell ist mit unter 10 kg das leichteste vollverschweißte Alu-Minitor im Sortiment – so leicht, dass keine Kippsicherung nötig ist, und trotzdem ein Einteiler in Vereinsqualität. Das QuickPlay Kickster gibt es auch kompakter als 1,50 × 1,00 m-Variante, für spontane Garten-Spiele genügt oft schon ein Pop-up-Set.

Minitore für Verein, Schule und Kommune

Im Dauereinsatz gelten andere Maßstäbe als im Garten: Tore bleiben draußen stehen, werden von wechselnden Gruppen genutzt und müssen im Zweifel Vandalismus aushalten. Hier hat sich das Alu-Minitor mit geschlossenem Hinterbau bewährt – ohne Netzbügel, an denen sich jemand verletzen oder die verbiegen können.

Alu Minitor 1,20 x 0,80 m – geschlossener Hinterbau, „unzerstörbar“
Minitore

Alu Minitor 1,20 x 0,80 m – geschlossener Hinterbau, „unzerstörbar“

Geschlossener Hinterbau TÜV-geprüft Vollverschweißt Made in Germany
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Der Dauerläufer für den Spielbetrieb

TÜV-geprüft nach DIN EN 16579, Stababstand 86 mm im Hinterbau (unterhalb der 88-mm-Sicherheitsgrenze), 5 Jahre Garantie, Made in Germany. Auch in 1,80 × 1,20 m und 2,40 × 1,60 m erhältlich.

Ideal für Vereine mit Funino-Spielbetrieb, Schulhöfe und öffentliche Flächen.

Sicherheit: Was bei Minitoren wirklich zählt

Die gute Nachricht: Von leichten Minitoren geht deutlich weniger Gefahr aus als von großen Toren. Sehr leichte Modelle unter 10 kg brauchen keine Kippsicherung. Trotzdem gilt:

  • Leichte Kunststoff-Tore mit den mitgelieferten Erdankern sichern – nicht wegen Kippgefahr, sondern damit sie bei Wind nicht durch den Garten fliegen.
  • Klettern verboten: Auch am Minitor gilt die Grundregel für alle Kindertore – Tore sind kein Klettergerüst.
  • Öffentlicher Raum: Für Schulen und Kommunen empfehlen sich TÜV-geprüfte Modelle nach DIN EN 16579 – im Schadensfall haftet der Betreiber.
  • Aufbau: Schritt-für-Schritt-Anleitungen für alle Bauarten findest du in der Aufbau-Anleitung.

Fazit: Welches Minitor passt zu dir?

Für spontanes Spielen im Garten reicht ein Pop-up-Set, für regelmäßiges Spielen und Training ist ein klappbares Kunststoff-Tor wie das QuickPlay die beste Balance aus Preis und Stabilität. Sobald das Tor dauerhaft draußen steht oder im Verein genutzt wird, lohnt sich der Schritt zum vollverschweißten Alu-Minitor – es kostet mehr, hält dafür aber 15–25 Jahre statt weniger Saisons.

Alle Minitore mit aktuellen Preisen findest du in der Minitore-Übersicht bei anstoss24.de. Und falls du noch unsicher bei der Größe bist: Die Größen-Übersicht ordnet alle Tormaße nach Altersklasse ein.

Häufige Fragen zu Minitoren

Wie groß ist ein Minitor?

Das gängigste Maß für Minitore ist 1,20 x 0,80 m – die im Funino-Spielbetrieb übliche Größe. Der DFB schreibt kein festes Maß vor, sondern erlaubt Minitore flexibel bis maximal 2,00 x 1,20 m. Daneben sind 1,50 x 1,00 m und 1,80 x 1,20 m verbreitet, für ältere Kinder gibt es Alu-Minitore bis 2,40 x 1,60 m.

Sind Minitore klappbar?

Kunststoff-Minitore wie das QuickPlay Kickster sind klappbar bzw. faltbar und in rund 90 Sekunden aufgebaut – inklusive Tragetasche für den Transport. Alu-Minitore sind dagegen vollverschweißte Einteiler: nicht klappbar, dafür deutlich langlebiger und für den Dauereinsatz im Verein gedacht.

Was kostet ein Minitor?

Pop-up-Tore für den Garten starten bei 9,90 € (2er-Set), klappbare Kunststoff-Minitore liegen bei 59,99 – 64,99 €. Vollverschweißte Alu-Minitore für den Vereinseinsatz kosten 319,00 – 649,00 € – je nach Bauart. Die Preise stammen aus dem täglich aktualisierten Feed von anstoss24.de.

Welche Minitore braucht man für Funino?

Der DFB-Standard für Funino sind vier Minitore mit ca. 1,20 x 0,80 m – zwei pro Grundlinie. Für den Vereins-Spielbetrieb empfehlen sich Alu-Minitore (langlebig, TÜV-geprüfte Modelle verfügbar), für Training und Garten reichen klappbare Kunststoff-Tore. Details zum Spielformat findest du in unserem Funino-Ratgeber.

Braucht ein Minitor eine Kippsicherung?

Sehr leichte Minitore unter 10 kg – etwa das Alu Minitor Lightweight – benötigen keine Kippsicherung, da von ihnen keine relevante Kippgefahr ausgeht. Leichte Kunststoff-Tore sollten mit den mitgelieferten Erdankern gesichert werden, damit sie bei Wind nicht verrutschen. Schwerere Minitore ab ca. 20 kg stehen durch ihr Eigengewicht und den Bodenrahmen stabil.