Das Jugendtor mit 5,00 × 2,00 m ist das Tor für die E- und D-Jugend. Wer für die Jugendabteilung Tore kauft, braucht deshalb nur ein Maß für zwei Altersklassen. Hier steht, welche Bauarten es gibt, wie du ein Jugendtor sicherst und welches Modell zu deinem Platz passt.
Du suchst nur die Maße aller Torgrößen nach Altersklasse? Die stehen in der Größen-Übersicht. Für die Ausstattung eines ganzen Vereins, vom Großfeld- bis zum Kleinfeldtor, gibt es den Ratgeber Fußballtore für Vereine.
Fußballtor 5 × 2 m: für welche Altersklassen?
Die E-Jugend (U10/U11) spielt im 7-gegen-7, die D-Jugend (U12/U13) im 9-gegen-9, beide auf Tore mit 5,00 × 2,00 m. Das E-Jugend-Tor und das D-Jugend-Tor sind also dasselbe Tor. Spielt die E-Jugend in einem Landesverband noch 5-gegen-5, sind dort auch kleinere Tore erlaubt. Ab der C-Jugend (U14) geht es auf das Großfeldtor 7,32 × 2,44 m.
Jugendtor oder Kleinfeldtor?
Hier entstehen die meisten Missverständnisse. In den Jugendordnungen der Landesverbände heißen Tore mit 5,00 × 2,00 m „Kleinfeld-Fußballtore“, weil sie auf dem Kleinfeld stehen. Im Handel ist ein Kleinfeldtor dagegen das Tor mit 3,00 × 2,00 m, das vor allem die F-Jugend und das Training nutzen; es hat eine eigene Seite: Kleinfeldtor 3 × 2 m. Wenn dein Verband ein Kleinfeldtor vorschreibt, zählt die Meterangabe.
Welche Bauarten von Jugendtoren gibt es?
Jugendtore werden selten fest einbetoniert. Auf vielen Plätzen spielen nacheinander mehrere Mannschaften, das Jugendtor wird quer aufs Großfeld gestellt und danach wieder an den Rand gefahren. Die Jugendtore, die wir hier vorstellen, sind deshalb alle transportabel:
| Bauart | Sicherung gegen Umkippen | Passt für |
|---|---|---|
| Transportabel mit Rollen | Bodenverankerung, z. B. Spiralerdanker, oder Zusatzgewichte | Tor bleibt meist auf einem Platz |
| Transportabel mit Rollen und Tragegriffen | Wie oben | Tor wird oft getragen, z. B. zwischen Plätzen |
| Selbstsichernd | Stahlgewichte fest im Bodenrahmen verbaut | Training ohne Bodenverankerung |
Transportables Jugendtor
Das transportable Jugendtor von anstoss24 ist vollverschweißt und kommt laut Shop mit zwei breiten, ausgeschäumten Transportrollen und einer Bodenverankerung mit Spiralerdanker. Die untere Tortiefe beträgt 1,50 m. Laut Produktbeschreibung wird es nach FIFA-DFB-Vorschrift gefertigt und entspricht der DIN EN 748. Optional gibt es das Tor mit angeschweißten Tragegriffen.
Selbstsicherndes Jugendtor
Beim transportablen, kippsicheren Jugendtor sind Stahlgewichte im Bodenrahmen verbaut. Laut anstoss24 kann es „ohne weitere Bodenverankerungen verwendet werden“, ist kippsicher nach EN 748 und TÜV-geprüft. Es ist mit den Tortiefen 1,00 m, 1,50 m und 2,00 m erhältlich und hat Tragegriffe und zwei Lufträder.
Material, Profil und Netz
Beim transportablen Jugendtor ist der Torrahmen aus Aluminium, laut Shop durch mehrfache Innenverstärkung besonders robust und hat ein Ovalprofil 120/100 mm, der Bodenrahmen misst 75 × 50 mm. Mehr zu den Werkstoffen steht im Material-Vergleich.
Das Tornetz ist dabei: grün, 4 mm, Maschenweite 120 mm. Mit den mitgelieferten Kunststoff-Netzhaken lässt es sich laut Shop sehr einfach montieren, andere Netzfarben gibt es auf Anfrage. Worauf es beim Ersatznetz ankommt, erklärt der Tornetz-Ratgeber.
Jugendtor kaufen: unsere Empfehlungen
Beide Varianten sind vollverschweißt, kommen mit Netz, Transportrollen und Spiralerdankern. Der Unterschied sind die Tragegriffe. Alle Modelle findest du in der Jugendtor-Kategorie bei anstoss24.
Bleibt meist auf einem Platz
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Das passende Jugendtor finden
Wenige Fragen – danach siehst du alle passenden Tore mit aktuellem Preis.
Frage 2
Mit integrierter Kippsicherung (Stahlgewichte) gemäß DIN EN 748?
Was bedeutet das?
1 passendes Tor: Jugendtor, Mit Kippsicherung
3 passende Tore: Jugendtor, Ohne Kippsicherung
DIN EN 748 und Kippsicherung beim Jugendtor
Die DIN EN 748 gilt laut DIN Media für Fußballtore 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m für Training und Wettkampf, also auch für das Jugendtor. Sie legt funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen samt Prüfverfahren fest, unter anderem eine definierte Standsicherheit. Ob und mit welcher Verankerung ein Tor die Norm erfüllt, steht in der Produktbeschreibung.
Gerade Jugendtore werden oft bewegt. Deshalb nach jedem Umstellen sichern, Kinder nicht an der Latte hängen oder klettern lassen und ungenutzte Tore gesichert abstellen. Hinweise zur Sicherheit und Prüfung von Sportgeräten gibt die DGUV Information 202-044. Wie Erdanker und Gewichte richtig sitzen, steht in der Anleitung zur Kippsicherung.
Wo wird das Jugendtor eingesetzt?
Jugendtore stehen dort, wo E- und D-Jugend trainieren und spielen. Was am jeweiligen Ort dazukommt, steht im Ratgeber zum Einsatzort:
| Einsatzort | Wofür |
|---|---|
| Sportverein | E- und D-Jugend |
| Kommune & öffentliche Plätze | Kommunaler Sportplatz, E- und D-Jugend |
| Schule & Kita | Schulsportplatz |
Fazit: Ein Maß für zwei Altersklassen
E- und D-Jugend spielen auf dasselbe Jugendtor mit 5,00 × 2,00 m. Ein transportables, vollverschweißtes Tor mit Rollen passt zu den meisten Vereinsplätzen; Tragegriffe lohnen sich, wenn es oft getragen wird. Wer ohne Bodenverankerung arbeiten will, greift zum selbstsichernden Tor. In jedem Fall gilt: Das Tor muss gegen Umkippen gesichert sein.
Quellen
- DFB: Kinderfußball – Spielformen in G-, F- und E-Jugend – Spielformen und Altersklassen des DFB
- DIN EN 748:2018-04 – Spielfeldgeräte, Fußballtore – Funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfverfahren
- DGUV Information 202-044 – Sportstätten und Sportgeräte – Hinweise zur Sicherheit und Prüfung