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Fußballtore für Kommunen und öffentliche Plätze

Bolzplatz, kommunaler Sportplatz, Freizeitanlage: welche Torart auf welche Fläche passt

Wer für eine Kommune Fußballtore beschafft, hat selten nur einen Platz im Blick: den Bolzplatz im Wohngebiet, den Sportplatz, auf dem der Verein trainiert, die Freizeitanlage am Park, dazu Schulhöfe und Spielplätze. Ein Tor für alles gibt es nicht. Hier steht, welche Torart auf welche kommunale Fläche passt, welche Norm jeweils gilt und worauf es beim Einbau ankommt.

Welche Fußballtore braucht eine Kommune?

Die wichtigste Frage ist: Steht jemand daneben, wenn gespielt wird? Auf dem Sportplatz trainiert ein Verein, Tore werden auf- und abgebaut und vom Trainer im Blick behalten. Ein öffentlicher Bolzplatz ist dagegen rund um die Uhr frei zugänglich und wird ohne Aufsicht bespielt, beklettert und manchmal auch beschädigt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Torarten und unterschiedliche Normen. Kurz gesagt: Auf den öffentlichen Bolzplatz gehört ein Bolzplatztor, auf den kommunalen Sportplatz gehören Großfeld-, Jugend- und Kleinfeldtore, auf kleine Freizeitflächen robuste Alu-Minitore.

Welche Torarten passen hier?

Je nach Fläche und Nutzung kommen hier verschiedene Torarten in Frage. Die Zeichnung zeigt sie im gleichen Maßstab.

Pop-up-Tore und klappbare Minitore aus dem Garten- und Trainingsbereich sind für dauerhaft frei zugängliche Flächen nicht gemacht. Alle Tormaße mit den offiziellen Vorgaben findest du in der Größen-Übersicht.

Öffentlicher Bolzplatz: Tore für den Betrieb ohne Aufsicht

Für Ballspielgeräte, die frei zugänglich und ohne Aufsicht genutzt werden, gibt es eine eigene Norm: die DIN EN 15312 für frei zugängliche Multisportgeräte, seit Juni 2026 in neuer Ausgabe. Sie ist auf die feste Installation ausgelegt, und genau so wird ein Tor auf dem öffentlichen Bolzplatz auch eingebaut. Die passende Torart ist das Bolzplatztor.

Vollverschweißt und mit geschlossenem Hinterbau

Ein loses Netz hält auf einem öffentlichen Platz selten lange. Bei Toren mit geschlossenem Hinterbau bilden Metallstreben die Rückwand, Schraub- oder Steckverbindungen gibt es nicht. Beim Bolzplatztor UNKAPUTTBAR beschreibt anstoss24 die Konstruktion so: komplett aus Aluminium, in einem Stück verschweißt, Torrahmen aus Alu-Ovalprofil 120 × 100 mm, Rückwand aus ganz eingelassenen Rundrohren mit 30 mm Durchmesser. Der Strebenabstand beträgt laut Shop 86 mm und entspricht der DIN EN 15312, das Tor ist TÜV-geprüft.

Fest im Boden verankert

Ein Tor ohne Aufsicht wird beklettert, als Sitzplatz benutzt und angeschoben. Es muss deshalb fest stehen. Die Bolzplatztore UNKAPUTTBAR und SILENCE sind laut Produktbeschreibung für eine Fundamentverankerung an je vier Stellen mittels Erdankern vorgerichtet. Passende Erdanker zum Einbetonieren gibt es im Shop.

Bolzplatz in Wohnnähe: geräuschgedämpfte Tore

Liegt der Bolzplatz nah an Wohnhäusern, kommt zu den Stimmen der Spieler ein zweites Geräusch: das Scheppern, wenn der Ball auf den Metallrahmen trifft. Beim SILENCE Bolzplatztor ist die Alu-Konstruktion laut anstoss24 mit Sand gefüllt, das Aufprallgeräusch wird dadurch stark gedämpft. Mehr zu Lärm und Standortwahl steht im Ratgeber Fußballtor für den Spielplatz.

Kommunaler Sportplatz: Großfeld-, Jugend- und Kleinfeldtore

Viele Sportplätze gehören der Gemeinde und werden von Vereinen genutzt. Hier braucht es keine Bolzplatztore, sondern Spielfeldtore mit Netz in den Größen, die der Spielbetrieb vorgibt:

Für Großfeld- und Jugendtore gilt die DIN EN 748, für Kleinfeldtore die DIN EN 16579 (Übersicht in der Normen-Tabelle). Auf dem Sportplatz werden Tore oft verschoben und am Rand abgestellt. Mobile Tore müssen deshalb gegen Umkippen gesichert werden, etwa mit Bodenankern oder Zusatzgewichten. Wie das geht, steht in der Anleitung zur Kippsicherung.

Bauarten, Netz und Kippsicherung stehen auf den Seiten der drei Torarten, wie ein Verein seinen Platz ausstattet, im Ratgeber Fußballtore für Vereine. Steht der Platz öfter offen, ohne dass ein Verein trainiert, lohnt sich ein Blick auf robustere Tore: Das mobile Kleinfeldtor mit Herkulesnetz entspricht laut anstoss24 in Verbindung mit den passenden Sicherheits-Verankerungs-Systemen oder einem kompatiblen Zusatzgewicht der DIN EN 748 zur Kippsicherung und hat eine Netzaufhängung mit Stangensystem.

Unsere Empfehlungen für kommunale Flächen

Für den frei zugänglichen Bolzplatz empfehlen wir ein vollverschweißtes Bolzplatztor mit geschlossenem Hinterbau. Für den kommunalen Sportplatz passt ein transportables Jugendtor, das laut Shop der DIN EN 748 entspricht und mit Bodenverankerung geliefert wird:

Öffentlicher Bolzplatz

Bolzplatztor UNKAPUTTBAR 3 x 2 m
Bolzplatztor

Bolzplatztor UNKAPUTTBAR 3 x 2 m

  • Vollverschweißt
  • Geschlossener Hinterbau
  • TÜV-geprüft nach DIN EN 15312
  • 5 Jahre Garantie

2.219,00 € 2.669,00 € -17%

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Kommunaler Sportplatz

Jugendtor 5 x 2 m – vollverschweißt, Transportrollen, inkl. Netz
Jugendtor

Jugendtor 5 x 2 m – vollverschweißt, Transportrollen, inkl. Netz

  • Vollverschweißt
  • Transportrollen
  • Inkl. Tornetz
  • Ovalprofil 120/100 mm

1.309,00 € 1.579,00 € -17%

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Freizeitanlage und kleine Ballspielflächen: Minitore

Nicht jede öffentliche Fläche hat Platz für ein Bolzplatzfeld. In Parks, an Freizeitanlagen oder auf kleinen Ballspielflächen für jüngere Kinder passen Minitore oft besser. Auch hier gilt: Was frei zugänglich steht, braucht eine robuste Bauart ohne loses Netz. Die DIN EN 16579 für Spielfeldtore über 10 kg nennt öffentliche Freizeitbereiche ausdrücklich.

Das Alu-Minitor mit geschlossenem Hinterbau ist laut anstoss24 vandalismussicher und „optimal für öffentliche Plätze geeignet“. Der Strebenabstand beträgt laut Shop 86 mm und entspricht der DIN EN 16579:2020-01, das Tor ist TÜV-geprüft. Es ist ab 1,20 × 0,80 m erhältlich. Einen Überblick über Größen und Bauarten gibt der Ratgeber Minitore.

Torberater

Das passende Tor für den öffentlichen Platz finden

Wenige Fragen – danach siehst du alle passenden Tore mit aktuellem Preis.

Andere Torgröße? Zum Torberater →
Bolzplatztor

Frage 2

Welcher Hinterbau?

Was bedeutet das?
Alu-Rundrohr: Hinten und an den Seiten sitzen Metallstäbe statt eines Netzes – nichts kann abgerissen werden, darum Standard auf öffentlichen Plätzen. Tornetz: der klassische Aufbau mit Netz. Was ein Bolzplatztor leisten muss →
Stand 13.10.2026 Preise inkl. MwSt., verbindlich ist der Preis im Shop.

Schulhof, Spielplatz oder Bolzplatztor: wohin weiter?

Kommunen sind oft auch Schulträger und Betreiber von Spielplätzen. Für diese Orte gibt es eigene Ratgeber, weil dort zusätzliche Regeln gelten:

Welche Norm gilt für welches Tor auf kommunalen Flächen?

Für Fußballtore gibt es nicht die eine Norm. Welche gilt, hängt von Torgröße, Gewicht und davon ab, ob das Tor frei zugänglich ohne Aufsicht steht. Die Anwendungsbereiche laut DIN Media:

Norm Gilt für Auf kommunalen Flächen typisch
DIN EN 15312 Frei zugängliche Multisportgeräte ohne Aufsicht, für die feste Installation Fest eingebaute Bolzplatztore und Ballspielanlagen
DIN EN 748 Fußballtore 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m für Training und Wettkampf (Tore dieser Größen von 10 bis 42 kg ausgenommen) Jugend- und Großfeldtore auf dem Sportplatz
DIN EN 16579 Ortsveränderliche und standortgebundene Spielfeldtore über 10 kg, auch in öffentlichen Freizeitbereichen Kleinfeld- und Minitore
DIN 18034-1 Planung, Bau und Betrieb von Spielplätzen und Freiräumen zum Spielen, mit Flächen vorrangig für Ballspiele Planung von Bolzplätzen und Ballspielflächen

In ihrem Anwendungsbereich grenzt die DIN EN 15312 sich ausdrücklich von den Toren nach EN 748 und EN 16579 ab. Welche Norm ein bestimmtes Tor erfüllt, steht in der Produktbeschreibung. Achte beim Vergleich darauf, dass die Angabe zur Fläche passt: Ein Wettkampftor nach DIN EN 748 ist nicht automatisch für den unbeaufsichtigten Bolzplatz gemacht.

Bolzplatz ausstatten: Planung, Einbau und Betrieb

Wir sind keine Juristen. Wie oft und durch wen kontrolliert werden muss, klärst du im Zweifel mit einem Sachverständigen oder dem kommunalen Versicherer. Fragen zur Bestellung beantwortet anstoss24 direkt.

Fazit: Erst die Fläche, dann die Torart

Für den öffentlichen Bolzplatz brauchst du ein Tor, das ohne Aufsicht klarkommt: vollverschweißt, mit geschlossenem Hinterbau und fest verankert. Für den kommunalen Sportplatz brauchst du Spielfeldtore mit Netz in den Größen des Spielbetriebs und eine zuverlässige Kippsicherung. Für kleine Freizeitflächen reichen robuste Minitore. Und für Schulhof und Spielplatz lohnt der Blick in die eigenen Ratgeber, weil dort zusätzliche Regeln gelten.

Quellen

Häufige Fragen zu Fußballtoren für Kommunen

Welche Fußballtore braucht eine Kommune?

Das hängt von der Fläche ab, nicht von der Kommune. Auf einen frei zugänglichen Bolzplatz gehört ein vollverschweißtes Bolzplatztor mit geschlossenem Hinterbau, fest verankert. Auf den kommunalen Sportplatz mit Vereinsbetrieb gehören Großfeld-, Jugend- und Kleinfeldtore mit Netz und Kippsicherung. Für kleine Freizeitflächen und jüngere Kinder passen robuste Alu-Minitore.

Welches Tor gehört auf einen öffentlichen Bolzplatz?

Ein Tor, das ohne Aufsicht sicher bleibt: komplett aus Aluminium, in einem Stück verschweißt, mit geschlossenem Hinterbau aus Metallstreben statt losem Netz und fest im Boden verankert. Üblich ist das Maß 3,00 × 2,00 m. Für frei zugängliche, fest installierte Multisportgeräte ohne Aufsicht gilt die DIN EN 15312.

Gilt die DIN EN 748 für alle Tore auf kommunalen Flächen?

Nein. Die DIN EN 748 gilt laut DIN Media für Fußballtore 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m für Training und Wettkampf, also typischerweise auf dem Sportplatz. Andere Spielfeldtore über 10 kg fallen unter die DIN EN 16579, die ausdrücklich auch öffentliche Freizeitbereiche nennt. Frei zugängliche, fest installierte Multisportgeräte ohne Aufsicht regelt die DIN EN 15312.

Welche Tore eignen sich für einen kommunalen Sportplatz?

Dieselben wie für jeden Vereinsplatz: Großfeldtore 7,32 × 2,44 m, Jugendtore 5,00 × 2,00 m und Kleinfeldtore 3,00 × 2,00 m, jeweils mit Netz. Mobile Tore müssen gegen Umkippen gesichert werden, etwa mit Bodenankern oder Zusatzgewichten. Welche Größe welche Altersklasse braucht, steht in der Größen-Übersicht.

Wer ist für die Sicherheit von Toren auf öffentlichen Plätzen verantwortlich?

Der Betreiber der Fläche, bei öffentlichen Bolzplätzen und Freizeitanlagen also meist die Kommune. Er trägt die Verkehrssicherungspflicht: Die Tore müssen sicher stehen, und Schäden müssen erkannt und behoben werden. Wie oft und durch wen kontrolliert werden muss, klärst du im Zweifel mit einem Sachverständigen oder dem kommunalen Versicherer.