Das Kleinfeldtor mit 3,00 × 2,00 m ist das Tor für die F-Jugend und das vielseitigste Trainingstor auf dem Sportplatz. Meist ist es mobil: Es wird dort aufgestellt, wo gerade gespielt wird, und danach an den Rand gestellt. Hier steht, wie ein Kleinfeldtor gebaut ist, welche Norm gilt und wie es sich vom Bolzplatztor unterscheidet.
Du suchst nur die Maße aller Torgrößen nach Altersklasse? Die stehen in der Größen-Übersicht. Für die Ausstattung eines ganzen Vereins gibt es den Ratgeber Fußballtore für Vereine.
Fußballtor 3 × 2 m: wer darauf spielt
Die F-Jugend (U8/U9) spielt im 5-gegen-5 auf Tore mit 3,00 × 2,00 m, im 3-gegen-3 auf Minitore. Spielt die E-Jugend in einem Landesverband noch 5-gegen-5, sind dort ebenfalls 3 × 2 m Tore erlaubt; im 7-gegen-7 spielt sie auf das Jugendtor 5,00 × 2,00 m. Maßgeblich ist die Jugendordnung deines Landesverbands. Daneben ist das Kleinfeldtor ein Trainingstor für alle Altersklassen und kommt im Schulsport zum Einsatz.
Kleinfeldtor oder Jugendtor?
Der Begriff ist doppelt belegt. In den Jugendordnungen der Landesverbände heißen Tore mit 5,00 × 2,00 m „Kleinfeld-Fußballtore“, weil sie auf dem Kleinfeld stehen. Im Handel, auch bei anstoss24, ist das Kleinfeldtor das Tor mit 3,00 × 2,00 m. Schreibt dein Verband ein Kleinfeldtor für die E- oder D-Jugend vor, brauchst du also ein Jugendtor. Die Meterangabe entscheidet.
Kleinfeldtor mobil: Bauart und Material
Die beiden Kleinfeldtore, die wir hier vorstellen, sind mobil und komplett in einem Stück verschweißt. Laut anstoss24 ist der Torrahmen aus dickwandigem Ovalprofil 120/100 mm mit eingepresster Nut gefertigt, „genau dieses Ovalprofil findet man auch bei den Toren in der Bundesliga“. Der Bodenholm besteht aus einem 80 × 60 mm Rechteckprofil, die Netzbügel aus Alu-Rohren, die Tortiefe beträgt 1,00 m. Das mobile Kleinfeldtor wiegt laut Shop ca. 40 kg.
Beide Tore sind aus Aluminium und damit rostfrei. Warum das für ein Tor, das draußen steht und oft bewegt wird, sinnvoll ist, zeigt der Material-Vergleich.
Netz und Netzaufhängung
Beim mobilen Kleinfeldtor ist das Tornetz dabei: Stärke 4 mm, grün, Maschenweite 10 cm. Es wird laut Shop ausschließlich mit Sicherheits-System-Netzhaltern geliefert. Das Kleinfeldtor mit Herkulesnetz hat zusätzlich eine Netzaufhängung mit Stangensystem; anstoss24 bezeichnet es als vandalismussicher und führt es bei den Bolzplatztoren. Mehr zu Netzstärken und Maschenweiten steht im Tornetz-Ratgeber.
Kleinfeldtor kaufen: unsere Empfehlungen
Für den Vereinsplatz und das Training empfehlen wir das mobile Kleinfeldtor. Steht der Platz öfter offen, etwa auf einem Schulsportplatz, ist die Variante mit Herkulesnetz die robustere Wahl:
Verein und Training
Mobiles Kleinfeldtor 3 x 2 m – vollverschweißt, inkl. Netz
- Vollverschweißt
- Ovalprofil 120/100 mm
- Inkl. Tornetz
- Ca. 40 kg
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Mobiles Kleinfeldtor 3 x 2 m mit Herkulesnetz – vollverschweißt, vandalismussicher
- Herkulesnetz
- Netzaufhängung mit Stangensystem
- Vollverschweißt
- Ovalprofil 120/100 mm
2.509,00 € 3.019,00 € -17%
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Die DIN EN 748 gilt laut DIN Media für Fußballtore 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m. Ein Kleinfeldtor mit 3,00 × 2,00 m fällt nicht darunter. Für ortsveränderliche und standortgebundene Spielfeldtore über 10 kg gibt es die DIN EN 16579, die ausdrücklich auch Bildungseinrichtungen und öffentliche Freizeitbereiche nennt.
Für die Kippsicherung verweist anstoss24 trotzdem auf die DIN EN 748: Das mobile Kleinfeldtor ist laut Shop „extrem standfest und in Verbindung mit den dazu passenden Sicherheits-Verankerungs-Systemen oder einem kompatiblen Zusatzgewicht entspricht dieses mobile Tor dann auch der DIN EN 748 zur Kippsicherung von Toren“. Es wird mit einem Aufkleber mit Warnhinweisen und Anforderungen zur Kippsicherung geliefert.
Für die Praxis heißt das: Auch ein Kleinfeldtor muss gegen Umkippen gesichert sein, bevor gespielt wird. Nicht an der Latte hängen oder klettern lassen. Hinweise zur Sicherheit und Prüfung von Sportgeräten gibt die DGUV Information 202-044. Wie Bodenanker und Gewichte richtig sitzen, steht in der Anleitung zur Kippsicherung.
Kleinfeldtor, Bolzplatztor oder Minitor?
Drei Torarten liegen nah beieinander. Entscheidend ist, wo das Tor steht und ob jemand dabei ist:
- Kleinfeldtor 3 × 2 m: mobil, mit Netz, für Sportplatz und Training unter Aufsicht.
- Bolzplatztor 3 × 2 m: gleiches Maß, aber vollverschweißt mit geschlossenem Hinterbau statt losem Netz und fest verankert, für frei zugängliche Plätze ohne Aufsicht.
- Minitore: deutlich kleiner, für die Jüngsten, Funino und den Garten.
Wo wird das Kleinfeldtor eingesetzt?
Was am jeweiligen Ort dazukommt, steht im Ratgeber zum Einsatzort:
| Einsatzort | Wofür |
|---|---|
| Sportverein | F-Jugend und Training |
| Kommune & öffentliche Plätze | Sportplatz, F-Jugend und Training |
| Schule & Kita | Schulsportplatz |
| Garten | Sehr großer Garten, fest installiert |
Fazit: Das flexible Tor für den Sportplatz
Ein mobiles Kleinfeldtor 3 × 2 m deckt F-Jugend, Training und Schulsport ab. Achte auf die Meterangabe, denn „Kleinfeldtor“ bedeutet im Verband etwas anderes als im Handel, und sichere das Tor immer gegen Umkippen. Steht es dauerhaft ohne Aufsicht auf einem offenen Platz, ist ein Bolzplatztor die bessere Wahl.
Quellen
- DFB: Kinderfußball – Spielformen in G-, F- und E-Jugend – Spielformen und Altersklassen des DFB
- DIN EN 748:2018-04 – Spielfeldgeräte, Fußballtore – Funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfverfahren
- DIN EN 16579:2020-01 – Spielfeldgeräte, ortsveränderliche und standortgebundene Tore – Anwendungsbereich: Tore über 10 kg, auch in Bildungseinrichtungen und öffentlichen Freizeitbereichen
- DGUV Information 202-044 – Sportstätten und Sportgeräte – Hinweise zur Sicherheit und Prüfung