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Fußballtor für die Schule

Schulhof, Schulsport und Kita-Außengelände: welches Tor wohin gehört und welche Regeln gelten

Wer ein Fußballtor für die Schule sucht, sucht eigentlich eines von drei verschiedenen Toren: eines für den Schulhof, auf dem in der Pause und am Nachmittag frei gekickt wird, eines für den Schulsport auf dem Sportplatz und manchmal eines für das Außengelände der Kita nebenan. Die drei Orte stellen unterschiedliche Anforderungen. Hier steht, welches Tor wohin passt und welche Regeln dafür gelten.

Welches Fußballtor passt zur Schule?

Entscheidend ist nicht die Schulform, sondern wo das Tor steht und ob jemand daneben steht. Ein Tor im Sportunterricht wird von einer Lehrkraft beaufsichtigt, aufgebaut und geprüft. Ein Tor auf dem Schulhof steht dagegen dauerhaft draußen und wird von vielen Kindern gleichzeitig genutzt – auch zum Klettern und Draufsitzen. Kurz gesagt: Auf den Schulhof gehört ein fest verankertes Bolzplatztor oder Alu-Minitor mit geschlossenem Hinterbau, auf den Schulsportplatz ein Kleinfeld- oder Jugendtor mit Netz und Kippsicherung, auf das Kita-Gelände ein kleines, standsicher verankertes Minitor.

Welche Torarten passen hier?

Je nach Fläche und Nutzung kommen hier verschiedene Torarten in Frage. Die Zeichnung zeigt sie im gleichen Maßstab.

Alle Tormaße mit den offiziellen Vorgaben findest du in der Größen-Übersicht.

Fußballtor für den Schulhof: robust und ohne loses Netz

Ein Schulhoftor hat dasselbe Belastungsprofil wie ein öffentlicher Bolzplatz: dauerhaft draußen, viele Nutzer, wenig Aufsicht. Deshalb gelten hier im Kern dieselben Kriterien wie beim Bolzplatztor.

Geschlossener Hinterbau statt Netz

Ein loses Tornetz hält auf dem Schulhof selten lange: Es wird heruntergezogen, als Hängematte benutzt oder abgerissen. Bei Toren mit geschlossenem Hinterbau bilden Metallstreben die Rückwand. Wichtig ist dabei der Abstand der Streben, damit niemand mit Kopf oder Gliedmaßen hängen bleibt – die DGUV verlangt für Ballspielanlagen auf Außenspielflächen ausdrücklich, dass die Anforderungen an Fangstellen eingehalten werden. Beim Bolzplatztor UNKAPUTTBAR gibt anstoss24 einen Strebenabstand von 86 mm an, der laut Produktbeschreibung der DIN EN 15312 entspricht.

Fest im Boden verankert

Schulhoftore werden in der Regel fest montiert. Tore für Fußball müssen auf Außenspielflächen von Kitas, Horten und Schulen laut DGUV so standsicher verankert werden, dass sie auch dann nicht umstürzen, wenn Kinder daran klettern oder turnen – über ausreichend dimensionierte Fundamente, Bodenhülsen oder Ausgleichsgewichte. Das Bolzplatztor UNKAPUTTBAR ist laut Shop für eine Fundamentverankerung an vier Stellen mittels Erdankern vorgerichtet.

Die richtige Größe für den Hof

Auf größeren Schulhöfen, etwa an weiterführenden Schulen, bietet sich das Bolzplatzmaß 3,00 × 2,00 m an. Auf kleinen Grundschulhöfen oder wenn mehrere Gruppen nebeneinander spielen sollen, passen Minitore besser. Die gängigen Minitor-Größen und Bauarten erklären wir im Ratgeber Minitore.

Unsere Empfehlungen für Schulhof und Schulsport

Für den frei bespielten Schulhof empfehlen wir ein vollverschweißtes Bolzplatztor mit geschlossenem Hinterbau. Für den Schulsportplatz passt ein mobiles Kleinfeldtor, das sich mit der passenden Kippsicherung sicher aufstellen lässt:

Schulhof

Bolzplatztor UNKAPUTTBAR 3 x 2 m
Bolzplatztor

Bolzplatztor UNKAPUTTBAR 3 x 2 m

  • Vollverschweißt
  • Geschlossener Hinterbau
  • TÜV-geprüft nach DIN EN 15312
  • 5 Jahre Garantie

2.219,00 € 2.669,00 € -17%

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Schulsportplatz

Mobiles Kleinfeldtor 3 x 2 m mit Herkulesnetz – vollverschweißt, vandalismussicher
Kleinfeldtor

Mobiles Kleinfeldtor 3 x 2 m mit Herkulesnetz – vollverschweißt, vandalismussicher

  • Herkulesnetz
  • Vollverschweißt
  • Ovalprofil 120/100 mm
  • Mit Kippsicherung DIN EN 748

2.509,00 € 3.019,00 € -17%

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Ganztag ab 2026: Der Schulhof wird zum Nachmittagsort

Seit dem 1. August 2026 gilt der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung – zunächst für Kinder der ersten Klassenstufe. In den Folgejahren wird er laut Bundesministerium schrittweise auf die Klassenstufen zwei bis vier ausgeweitet, sodass er ab dem Schuljahr 2029/30 für alle Kinder der Klassenstufen eins bis vier gilt. Nach § 24 Absatz 4 SGB VIII besteht der Anspruch an Werktagen im Umfang von acht Stunden täglich.

Für viele Grundschulen heißt das: Das Außengelände wird länger und von mehr Kindern genutzt als bisher. Ein Tor, das nur für die große Pause gedacht war, steht dann auch am Nachmittag im Dauereinsatz. Genau dafür lohnen sich vollverschweißte Tore ohne loses Netz, die fest verankert sind.

Tore für den Schulsport: Sicherung gegen Umstürzen

Im Sportunterricht werden Tore oft umgestellt, zur Seite geschoben oder am Rand gelagert. Die DGUV Information 202-044 für Sportstätten und Sportgeräte nennt für Ballspieltore unter anderem diese Anforderungen:

Dazu kommt die Prüfung: Die Sportlehrkraft prüft die sichere Funktion vor jeder Benutzung, eine befähigte Person prüft mindestens einmal jährlich entsprechend der Gefährdungsbeurteilung, mit Prüfbefund.

Das empfohlene mobile Kleinfeldtor mit Herkulesnetz entspricht laut Produktbeschreibung in Verbindung mit den passenden Sicherheits-Verankerungs-Systemen oder einem kompatiblen Zusatzgewicht der DIN EN 748 zur Kippsicherung und wird mit einem Aufkleber mit Warnhinweisen geliefert. Wie du Tore richtig sicherst, steht in der Anleitung zur Kippsicherung. Spielt die Schule auch auf Jugendtore 5 × 2 m, findest du Modelle und Hinweise im Ratgeber zu Jugendtoren.

Kita-Außengelände: kleine Tore, gleiche Sorgfalt

Die DGUV Information 202-022 richtet sich an Träger, Leitungen und pädagogische Fachkräfte und gilt für Außenspielflächen in Kindertageseinrichtungen, Horten und Schulen. Sie empfiehlt Flächen für Ballspiele, die von anderen Spielangeboten freigehalten werden, und eine Abtrennung zu ruhigen Bereichen wie dem Sandkasten.

Für die Tore selbst gilt dieselbe Regel wie auf dem Schulhof: standsicher verankern, auch für den Fall, dass Kinder daran klettern oder turnen. Eine Ausnahme nennt die DGUV ausdrücklich: Sehr leichte und kleine Tore aus Kunststoff oder dünnwandigem Aluminium können auch ohne Fundamente aufgestellt werden, dabei sind die Herstellerangaben einzuhalten.

Für Kitas, die ein dauerhaft stehendes Tor suchen, ist das Alu-Minitor mit geschlossenem Hinterbau eine Option: Laut anstoss24 ist es vandalismussicher, TÜV-geprüft, hat einen Strebenabstand von 86 mm nach DIN EN 16579:2020-01 und wiegt in der Größe 1,20 × 0,80 m ca. 20 kg. Welche Tore für welches Alter passen, steht im Ratgeber Fußballtor für Kinder.

Torberater

Das passende Tor für den Schulhof finden

Wenige Fragen – danach siehst du alle passenden Tore mit aktuellem Preis.

Andere Torgröße? Zum Torberater →
Bolzplatztor

Frage 2

Welcher Hinterbau?

Was bedeutet das?
Alu-Rundrohr: Hinten und an den Seiten sitzen Metallstäbe statt eines Netzes – nichts kann abgerissen werden, darum Standard auf öffentlichen Plätzen. Tornetz: der klassische Aufbau mit Netz. Was ein Bolzplatztor leisten muss →
Stand 13.10.2026 Preise inkl. MwSt., verbindlich ist der Preis im Shop.

Welche Norm gilt für welches Schultor?

Für Fußballtore gibt es nicht die eine Norm. Welche gilt, hängt von Torgröße, Gewicht und davon ab, ob das Tor frei zugänglich ohne Aufsicht steht. Die Anwendungsbereiche laut DIN Media:

Norm Gilt für An der Schule typisch
DIN EN 748 Fußballtore 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m für Training und Wettkampf (Tore dieser Größen von 10 bis 42 kg ausgenommen) Jugend- und Großfeldtore auf dem Schulsportplatz
DIN EN 16579 Ortsveränderliche und standortgebundene Spielfeldtore über 10 kg, ausdrücklich auch in Bildungseinrichtungen Kleinfeld- und Minitore
DIN EN 15312 Frei zugängliche Multisportgeräte ohne Aufsicht, für die feste Installation Fest installierte Bolzplatz- und Ballspielanlagen

Ergänzend gelten die Hinweise der gesetzlichen Unfallversicherung: die DGUV Information 202-044 für Sportstätten und Sportgeräte und die DGUV Information 202-022 für Außenspielflächen. Welche Norm ein bestimmtes Tor erfüllt, steht in der Produktbeschreibung. Achte beim Vergleich darauf, dass die Angabe zum Einsatzort passt. Fragen zur Bestellung beantwortet anstoss24 direkt.

Fazit: Erst den Einsatzort klären, dann das Tor

Für den Schulsport brauchst du ein Tor mit Netz und eine zuverlässige Kippsicherung. Für den Schulhof brauchst du ein Tor, das ohne Aufsicht klarkommt: vollverschweißt, mit geschlossenem Hinterbau und fest verankert. Mit dem Ganztag wird diese zweite Frage für viele Grundschulen wichtiger. Steht das Tor nicht auf dem Schulgelände, sondern auf einem öffentlichen Spielplatz, lies weiter im Ratgeber Fußballtor für den Spielplatz.

Quellen

Häufige Fragen zum Fußballtor für die Schule

Welches Fußballtor eignet sich für den Schulhof?

Auf dem Schulhof wird das Tor in der Pause und oft auch nachmittags ohne direkte Aufsicht bespielt. Bewährt haben sich vollverschweißte Alu-Tore mit geschlossenem Hinterbau statt losem Netz, die fest im Boden verankert werden – als Bolzplatztor 3 × 2 m oder für kleinere Höfe und jüngere Kinder als Minitor.

Gilt die DIN EN 748 für alle Fußballtore an Schulen?

Nein. Die DIN EN 748 gilt für Fußballtore in den Größen 5,00 × 2,00 m und 7,32 × 2,44 m für Training und Wettkampf. Leichtere Tore dieser Größen sowie andere Spielfeldtore über 10 kg – etwa Kleinfeld- und Minitore – fallen unter die DIN EN 16579, die ausdrücklich auch Bildungseinrichtungen nennt. Frei zugängliche, fest installierte Multisportanlagen regelt die DIN EN 15312.

Wie oft müssen Tore im Schulsport geprüft werden?

Die DGUV Information 202-044 nennt zwei Stufen: eine Funktionsprüfung durch die Sportlehrkraft vor jeder Benutzung und eine Prüfung durch befähigte Personen, periodisch, mindestens einmal jährlich entsprechend der Gefährdungsbeurteilung, mit Prüfbefund.

Müssen Schultore gegen Umkippen gesichert sein?

Ja. Die DGUV Information 202-044 fordert bei Ballspieltoren eine Sicherung gegen Umstürzen im Spielbetrieb und bei der Lagerung sowie einen Warnhinweis, dass Netze und Torrahmen nicht beklettert werden dürfen. Für Außenspielflächen von Kitas und Schulen verlangt die DGUV Information 202-022, dass Tore so standsicher verankert werden, dass sie auch dann nicht umstürzen, wenn Kinder daran klettern oder turnen.

Welches Fußballtor passt auf das Außengelände einer Kita?

Für Kita-Kinder reichen kleine Tore, etwa ein Minitor 1,20 × 0,80 m. Wichtiger als die Größe ist die Standsicherheit: Die DGUV verlangt eine Verankerung über Fundamente, Bodenhülsen oder Ausgleichsgewichte. Nur sehr leichte und kleine Tore aus Kunststoff oder dünnwandigem Aluminium dürfen ohne Fundament stehen – nach Herstellerangaben.

Was hat der Ganztags-Rechtsanspruch mit dem Schulhof zu tun?

Seit dem 1. August 2026 gilt der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder der ersten Klassenstufe; ab dem Schuljahr 2029/30 gilt er für die Klassenstufen eins bis vier. Der Anspruch umfasst laut § 24 SGB VIII acht Stunden an Werktagen. Mehr Zeit an der Grundschule heißt für viele Schulen auch: Das Außengelände wird länger und intensiver genutzt.